Mobile First! Das Alltagsbild zeigt es uns, die Statistiken belegen es.

Die immer stärkere Verwendung von mobilen Endgeräten und die starke Verbreitung von Tablet PCs, sollten Webdesigner und Webseitenbetreiber anspornen, Ihre Webanwendungen für verschiedenste Ausgabegeräte anzupassen. Das Entwurfsmuster des Responsive Designs hilft hierbei genau an der richtigen Stelle und erlaubt neuen sowie bestehenden Webseiten den Sprung in die nächste Generation. Dieser Sprung wird aber meist von den vermeintlichen StandardGrundgeräten (Monitore und deren ausufernden Pixelflächen) hin zu den kleinen Displays für Tablets und Smartphones ausgeführt. Ein fertiges Design für den DesktopPC wird somit meist in mehreren Stufen beschnitten und/oder umsortiert, bis die Ausgabe in kleinen Endgeräten Platz findet. Mobile First geht dieses Thema anders an: zuerst wird das Design für mobile Endgeräte erstellt und dann für große Displays angepasst und erweitert. Eigentlich ein logischer Schritt, wenn die Nutzer häufiger mit dem Tablet als mit dem PC die Webanwendung benutzen.

Reduce to the max!

Konzentration auf das Wichtige! So lautet das Motto. Die Information die an den Nutzer vermittelt werden soll steht im Mittelpunkt und soll somit klar und einfach aufzunehmen sein. Da zuerst für kleine Smartphones entworfen wird, muss man sich auf die Darstellung der Informationen bzw. den Nutzen der Anwendung konzentrieren. Meist ergibt sich daraus ein schlankes, elegantes Webdesign und eine Benutzerführung die ebenso für alle Endgeräte verwendet werden kann.

Tech-Up!

Ein weiterer Aspekt sind die technischen Möglichkeiten der mobilen Geräte. TouchSteuerung, GPS und Bewegungssensoren, Kameras und Mikrofone, können

Think mobile

Bei der Erstellung eines einheitlichen Konzeptes, das sowohl für Desktop als auch Smartphone, eingesetzt werden soll, stehen die reinen Inhalte klar im Vordergrund. Die Aufbereitung dieser Inhalte muss aus diesem Grund auch konsequent durchdacht werden:

  • Bilder müssen für die mobile Verwendung mit vielleicht langsamer InternetVerbindung angepasst werden.
  • Texte, Teasertexte, Überschriften müssen in Abhängigkeit ihres Nutzens und der Nutzererwartung angelegt, gezeigt oder nicht gezeigt werden. Dabei darf nicht davon ausgegangen werden, dass Nutzer unterschiedlicher Engeräte auch unterschiedliche Inhalte sehen wollen.
  • Interaktive Inhalte müssen auf Funktionsfähigkeit, Sinn und Bedienbarkeit geprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Mit der breiten Unterstützung der HTML5 Spezifikationen in DesktopBrowsern wird ebenso die Verwendung von modernen Geräteunabhängigen Technologien für Animationen, Videos und Audio attraktiv. So entfallen bei FLASH oder Plattformspezifischen Inhalten die Zusatzkosten für die Anpassung oder Neuerstellung für die mobilen Nutzer.

Für das Benutzerinterface sollten auch entsprechende Überlegungen angestellt werden:

  • mobile Endgeräte haben meist berührungssensitive Displays, die mit Touchund Gestensteuerung optimal bedienbar sind.
  • mobile Endgeräte haben meist einen Landscape und Portraitmodus, je nachdem wie das Gerät gehalten wird.
  • Desktop PCs haben meistens keine Möglichkeit zur Gestensteuerung
  • mbolie Endgeräte werden bei schlechten Lichtbedingungen verwendet